Berlin
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Bericht..!
Allianz Dresdner Sport Ffm erobert die Hauptstadt
Am vergangenen Freitag machten sich Hakan Akalay,Matthias Neuburger,Horst Stateczny,Ingo Schoenhoff,Marcel Schlabitz,Danilo Dolze,Sascha Kraft,Harald Winkelmann, Sebastian Haag , Thomas Dücker auf den Weg zu einem denkwürdigen Wochenendausflug in unsere Hauptstadt. Das an die Börse strebende Fuhrunternehmen Deutsche Bahn stellte uns einen Zug zur Verfügung der eigentlich schon längst nach Indien verkauft werden sollte. Auf Grund dieser sich noch im Portfolio befindlichen Hardware kann keine Kaufempfehlung für die Aktie abgegeben werden. Das Schlimmste daran -der Nostalgiezug hat keinen Speisewagen und somit auch keine Getränkeversorgung. Aber glücklicherweise hat unser Keeper Sascha Kraft eine Schwester in Kassel die uns nach einem kurzen Telefonat tatsächlich Bier an den Bahnhof in Kassel bringt. Der für sein großes Repertoire an Schlagern bekannte Horst Schlagerkönig Stateczny entpuppte sich auf der Fahrt als ganz ausgepuffter Kartenspieler. Lediglich in den vielen dunklen Tunneln um Kassel konnten seine Mitspieler das Spiel annähernd offen halten. Nach dem Transfer zum Hotel der nächste Schock-das Hotel liegt gefühlt in der Uckermark kurz vor der polnischen Grenze !
Soweit das Auge reicht Wiesen und Wälder ! Ganz klarer Fall-man will uns kasernieren. Aber zum Glück macht die Hotelbar einen ansprechenden Eindruck und wird an diesem Wochenende den Umsatz des Jahres machen. Das Team macht es sich in den loungigen Sesseln bequem und mustert die so langsam einlaufenden gegnerischen Teams. Die nächste Überraschung - wir sind das älteste und ja man muss es zugeben auch das schwerste Team aller Teilnehmer. Nach einigem Rumgezicke einiger Teile der Mannschaft haben wir das Durschnittsgewicht und -alter bestimmt. 83,8 kg und 38,39 Jahre sind die Daten des Wochenendes !
Der BMI kann leider nicht ermittelt werden weil die Herausgabe der dafür benötigten Daten einigen Spielern doch zu intim ist.
An diesem Abend erhält unser Teamchef Hakan Akalay auf Grund der phonetischen Verständigungsschwierigkeiten mit der Bedienung und dem Vorbild für alle anatolischen Trainer einen neuen Spitznamen für diese Wochenende- Vati Ackerlay !
Am Samstag bringt sich das Team wohnhaft in Zimmer 464 um 7:45 h mit der EM Einlaufhymne "7 Nations Army" auf MTV sehr zur Freude der Nachbarn schon einmal in Stimmung was sich später als sehr entscheidend weisen sollte. Auf der Sportanlage angekommen zeigt sich der Vorteil des hohen Durschnittsalters -währen die anderen Mannschaften sich im Regen bereits 1 Stunde vor Turnierbeginn mit solchen Dingen wie Dehnen,laufen und anderen neumodischen Dingen beschäftigt sitzt das Team Frankfurt ganz entspannt auf der Clubhausterrasse und trinkt erst noch einmal ein Käffchen. Als Ziel war ausgegeben mind. 2 Mannschaften hinter sich zu lassen-was aber nach den ersten beiden Spielen schon hinfällig war da man die jungen Wilden zwei mal locker abgekocht hatte. Das Team spielte danach 2x Unentschieden verlor einmal das benötigte "Hallo alle wieder wach Spiel" und gewann das letzte Gruppenspiel. Im Halbfinale somit angekommen zeigte sich nun was Routine und Erfahrung ausmacht.
Mit einer taktisch guten Leistung erkämpfte man sich das 9 Meter Schießen. Die Truppe Dresdenia Berlin verlor vom Kreidepunkt die Nerven während fast alle unsere Spieler den Ball versenken konnten. Sascha Kraft fischte einen Ball ab und guckte einen an den Pfosten und Team Frankfurt stand somit im Finale. Hatte in München im vergangenen Jahr bei Harry Winkelmann Leberkäse mit Spiegelei ja bei muskulären Problemen wahre Wunder gewirkt so musste in Berlin die berühmte Frikadelle-pardon- Bulette für die Regeneration herhalten. Andere Spieler kleben sich blaue Pflaster auf die Waden dabei, lassen sich diese Probleme mit ordentlicher Ernährung auch beheben. Auch hier trat nach der Buletete der gewünschte Effekt ein und im Endspiel bot das Team seine beste Leistung. Mit einer Mischung aus italienischem Defensivspiel und deutscher Disziplin lullte man das bisher beste Team dieses Turnier Allianz Berlin so langsam ein. Der Stadionsprecher sprach bereits von 9 Meter Schießen als das Eingangs erwähnte Zimmer 464 zuschlug. In der letzten Minute des Spieles schlugen die Sachsenhäuser Buben Dücker und Haag zu-2:0. Welch ein taktischer Geniestreich von Vati Ackerlay bei der Einteilung der Zimmer! Der Gegner hatte keine Chance mehr nenneswert zurück zu schlagen. Unglaublich-die durschnittlich dicksten und ältesten Kicker hatten das Turnier in Berlin gewonnen !!!
Herauszuheben aus der Truppe sollte noch der in seiner Heimat wie aufgedreht spielende Marcel "Schlabbi Äpfelchen Celle" Schlabitz. Marcel verlässt Frankfurt zum 1.7. und geht zurück nach Berlin-was für ein Ausstand! Das Team hat den Turniersieg daher auch Marcel gewidmet ! Im Hotel angekommen sollten sich die Spieler eigentlich für die Party im Clubhaus etwas frisch machen. Team Frankfurt nahm das wörtlich und enterte den Pool-mit einer Polonäse am Beckenrand und Arschbombem Contest erfreute man sich großer Beliebtheit. Sehr unflexibel zeigte sich die Rezeption die die von Basti Haag vom Pooltelefon bestellten Biere nicht liefern konnte-das könne nur die Bar. Nur mit Handtuch um die Hüften begleitet macht also sich der Matchwinner quer durch die Hotellobby auf den Weg zur Bar. Dabei gerät er in das Visier des Hotelmanagers der ihm in die Bar folgt und in dort mit dem dann oft zitierten Spruch" Das geht aber gar nicht" des Raumes verweist. Auf Grund dieser Erfahrung kann dies Etablisement für Abschlußfahrten leider nicht empfohlen werden. Die Party im Clubhaus auf der Sportanlage wird dann vorwiegend vom Team Frankfurt geschmissen. Zurück ins Hotel gekarrt erlebt die Hotelbar einen so dort bestimmt noch nicht gesehen Abend. Der Barkeeper bekommt neue Cocktails beigebracht und im Morgengrauen endet dann die Siegesfeier. Am nächsten Morgen ist das Team überraschenderweise fast vollzählig am Frühstückstisch versammelt. Als Erkenntnis des Trips nach Berlin wurde die Einführung eines Phrasenschweines größeren Volumens beschlossen. Von den Erlösen kann man die nächste schon einmal Auslandsfahrt interkontinental planen. Das Angebot des Teams an die Organisatoren der Berliner Fanmeile schon als Vorgruppe uns auf der Bühne zu präsentieren da wir ja schon einen Pokal gewonnen haben wird leichtsinnigerweise abgelehnt. Auf einer sehr besinnlichen Heimfahrt keine nennenswerten Vorkommnisse und in Frankfurt angekommen verabschieden sich die Helden in der Hoffnung das am Abend weitere große Taten folgen sollen-was ja leider nicht der Fall war.
Hier noch die Ergebnisse:
| Frankfurt - Berlin 4:1 |
| Frankfurt - Dresden 5:1 |
| Frankfurt - Allianz 1:1 |
| Frankfurt - Dortmund 0:0 |
| Frankfurt - Dresdenia 0:3 |
| Frankfurt - Mannheim 4:0 |
Halbfinale:
| Frankfurt - Dresdenia 4:3 n.E. |
Finale:
| Frankfurt - Allianz 2:0 |
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